Bronze schweißen: Legierung und Verfahren abstimmen
Bronzelegierung vor dem Schweißen bestimmen
Bronze ist kein einzelner Werkstoff. Kupfer-Zinn-, Aluminium-, Silizium- und weitere Kupferlegierungen unterscheiden sich in Wärmeleitung, Erstarrungsverhalten, Oxidbildung und Rissneigung. Ein Schweißverfahren oder Zusatzwerkstoff kann deshalb nicht pauschal für jede Bronze empfohlen werden. Werkstoffbezeichnung, chemische Zusammensetzung und Guss- oder Knetzustand müssen zuerst geklärt werden.
Bei Kupfer-Zinn-Legierungen sind Wärmeeinbringung und Erstarrung sorgfältig zu führen. Aluminiumbronzen bilden eine stabile Oxidschicht, die eine angepasste Reinigung, Schutzgasführung und Zusatzwahl erfordert. Bleihaltige Gussbronzen stellen zusätzliche Anforderungen und sind häufig nur eingeschränkt schweißgeeignet. Für sicherheitsrelevante Reparaturen ist eine qualifizierte Verfahrensprüfung erforderlich.
Verfahren, Zusatz und Bauteil abstimmen
Abhängig von Legierung und Bauteil kommen WIG-, MIG- oder andere qualifizierte Verfahren infrage. Oberflächen müssen metallisch sauber und frei von Öl, Oxiden und Rückständen sein. Vorwärmung, Zwischenlagentemperatur, Nahtvorbereitung und Abkühlung sind nach Werkstoff, Dicke und Zwangsbeanspruchung festzulegen. Allgemeine Temperaturwerte dürfen nicht ungeprüft übernommen werden.
Für die Materialauswahl stehen die Übersicht Bronze-Halbzeuge und beispielsweise C93200 Lagerbronze zur Verfügung. Wenn keine Schmelzschweißung erforderlich ist, kann auch das Löten von Bronze geprüft werden. Fügeverfahren und Werkstoff müssen zur späteren Last und Umgebung passen.
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Nennen Sie Legierung oder Norm, Produktform, Abmessung, Menge, Lieferzustand und geplantes Fügeverfahren. Über die Kontaktseite prüft Evek GmbH die passende lieferbare Bronzeausführung und erstellt ein Angebot.