Bronze weich- oder hartlöten: Auswahl und Ablauf

Bronzelegierung vor dem Löten bestimmen

Bronze ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Kupferlegierungen. Zinnbronze, Aluminiumbronze, Siliziumbronze und bleihaltige Gussbronzen besitzen verschiedene Löt- und Schweißeigenschaften. Vor der Verfahrenswahl müssen Werkstoffkurzzeichen, Guss- oder Knetzustand, Wanddicke, Belastung und Einsatzmedium bekannt sein.

Kupfer-Zinn-Knetlegierungen lassen sich häufig gut weichlöten. Beim Hartlöten kann die Wärmeeinbringung den Grundwerkstoff lokal weichglühen; eine unnötig hohe Löttemperatur kann außerdem Anschmelzung und Grobkornbildung begünstigen. Aluminiumhaltige Bronzen erfordern wegen ihrer stabilen Oxidschichten besondere Vorbereitung und geeignete Flussmittel beziehungsweise Schutzverfahren.

Lot und Fügestelle auf die Anwendung abstimmen

Für eine kapillare Verbindung werden Fügeflächen gereinigt, der Spalt gleichmäßig eingestellt und das Lot kontrolliert zugeführt. Auswahl von Weich- oder Hartlot und Flussmittel richtet sich nach Bronzeart, Betriebstemperatur, Festigkeit, Korrosionsmedium und gesetzlichen Stoffbeschränkungen. Bei korrosiv oder maritim beanspruchten Bauteilen ist die Verträglichkeit der gesamten Verbindung zu prüfen, nicht nur die des Grundwerkstoffs.

Alternative Verfahren sind das Argonschweißen von Bronze und das Kaltschweißen von Bronze. Lieferbare Legierungsgruppen finden Sie im Bereich Bronze. Die Verfahren sind nicht ohne Werkstoff- und Bauteilprüfung austauschbar.

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Nennen Sie Legierung oder Norm, Produktform, Abmessung, Zustand, Oberfläche, Menge, Einsatzmedium, vorgesehene Fügetechnik und gewünschtes Zeugnis. Über die Kontaktseite prüft Evek GmbH die passende lieferbare Ausführung.