Weichmagnetische Werkstoffe nach Spezifikation
Weichmagnetische Werkstoffe richtig auswählen
Weichmagnetische Werkstoffe lassen sich mit vergleichsweise kleinen Magnetfeldern magnetisieren und wieder entmagnetisieren. Für die Auswahl sind jedoch nicht nur hohe Permeabilität und niedrige Koerzitivfeldstärke wichtig. Je nach Bauteil zählen außerdem Sättigungspolarisation, elektrische Resistivität, Frequenzbereich, Verlustleistung, Temperatur, mechanische Belastung und die Form der Hystereseschleife. Nickel-Eisen-, Kobalt-Eisen-, Silizium-Eisen- sowie amorphe oder nanokristalline Werkstoffe decken unterschiedliche Anforderungen ab.
Die magnetischen Kennwerte hängen stark von Zusammensetzung, Materialdicke, Umformung und Wärmebehandlung ab. Deshalb benötigt Evek GmbH für eine belastbare Anfrage die gewünschte Werkstoffbezeichnung oder Zielkennwerte, Produktform, Dicke beziehungsweise Querschnitt, Abmessungen, Menge und Lieferzustand. Bei gestanzten oder geformten Teilen sollten Zeichnung, Toleranzen, Bearbeitungsfolge und eine eventuell erforderliche magnetische Schlussglühung angegeben werden.
Legierung und Produktform vergleichen
Mu-Metall 80 als Blech und Band ist für Anwendungen mit hoher Permeabilität und niedriger Koerzitivfeldstärke vorgesehen. Permendur 49 beziehungsweise Kobalt-Eisen-Band wird dagegen gewählt, wenn eine hohe Sättigungspolarisation wichtig ist. Diese Werkstoffe sind nicht automatisch austauschbar. Die Freigabe muss sich auf Frequenz, Feldstärke, Geometrie, Wärmebehandlung und Einsatztemperatur beziehen.
Anfrage an Evek GmbH
Senden Sie Werkstoffbezeichnung oder magnetische Zielwerte, Produktform, Abmessungen, Zustand, Menge, Zeichnung, Prüfanforderung und Lieferort über die Kontaktseite. Evek GmbH in Deutschland prüft die technische Zuordnung und erstellt ein konkretes Angebot mit Preis und Liefertermin.